Vom Mesnerbub zum Hofopernsänger. Johannes Walleshauser vulgo Giovanni Valesi und seine musikalischen Nachkommen

  • Ludwig Wolf

Abstract

Johann Walleshauser, Sohn eines Mesners, erhielt Gesangsunterricht bei Placidus von Camerloher in Freising und wurde dort in die Hofkapelle aufgenommen. Später ging er nach München, wo er als Kammersänger in die Dienste des Herzogs Clemens trat. Schon bald machte er sich als Tenor in vielen Städten Europas einen Namen. Besonders große Erfolge hatte er in Italien, so dass er sich nach seiner Rückkehr Giovanni Valesi nannte. Als Hofopernsänger in München sang er in der Uraufführung von Mozarts Idomeneo. Valesi war nicht nur ein bewunderter Sänger, sondern auch ein weithin berühmter Gesangspädagoge, dessen Schüler an den Opernhäuser Europas Karriere machten. Heutzutage ist sein Name weitgehend vergessen, so soll dieser Artikel dazu beitragen, Valesi wieder in Erinnerung zu bringen.

Zitationsvorschlag
Ludwig Wolf, Vom Mesnerbub zum Hofopernsänger. Johannes Walleshauser vulgo Giovanni Valesi und seine musikalischen Nachkommen, Musik in Bayern Band 81 (Jahrgang 2016), München 2017, S. 91 - 103. https://doi.org/10.15463/gfbm-mib-2016-175.
Rubrik
Artikel
Seiten
91 - 103