Caroline de Belleville

  • Uta Goebl-Streicher

Abstract

In diesem Beitrag wird der Lebensweg von Caroline de Belleville, einer zu ihrer Zeit hochgeschätzten Klaviervirtuosin, mit all seinen Höhen und Tiefen nachgezeichnet, wobei eine Reihe von bisher unbekannten Dokumenten vollkommen neue Einblicke in dieses Künstlerleben ermöglichten. Geboren 1806 in Landshut als Tochter von Carl de Belleville und Amalia Eck war sie eines jener ungezählten Wunderkinder, die – besonders in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts – Europas Konzertpodien bevölkerten. Ende der 1830er-Jahre ließ sie sich zusammen mit ihrem Mann, dem Geiger Antonio James Oury, in England nieder, wo sie zunehmend auch als Komponistin in Erscheinung trat, deren Werke Eingang ins zeitgenössische Repertoire fanden. Kurz vor ihrem Tod (1880) kehrte sie nach München zurück, wo sie auf dem Alten Südfriedhof ihre letzte Ruhestätte fand.

Zitationsvorschlag
Uta Goebl-Streicher, Caroline de Belleville, Musik in Bayern Band 79/80 (Jahrgang 2014/2015), München 2016, S. 61-93. https://doi.org/10.15463/gfbm-mib-2014-104.
Rubrik
Artikel
Seiten
61-93