Bemerkungen zu Josef Schmid (1868–1945) als Chormeister des Akademischen Gesangvereins

Autor/innen

  • Elias Schedler

DOI:

https://doi.org/10.15463/gfbm-mib-2024-416

Abstract

Anlässlich des kommenden 80. Todestags des langjährigen Domorganisten Josef Schmid (1868–1945) untersucht der Beitrag den Zeitraum zwischen 1899 und 1922, in dem er mit kurzer Unterbrechung die beiden Chöre sowie das Orchester des Akademischen Gesangvereins München leitete. Während dieser gut zwei Jahrzehnte avancierte Schmid zu einer prägenden Gestalt des Münchner Konzertlebens als gesuchter Liedbegleiter und Pianist, Konzertorganist sowie Dirigent zahlreicher Chor- und Gesangvereine, wie Liederhort, Kaim-Chor, Münchner Madrigal-Vereinigung sowie Akademischem Gesangverein. Ausgehend von einigen bislang unbekannten internen Archivalien des privaten Vereinsarchivs werden die Hintergründe rekonstruiert, die zu Schmids Ablösung als Chormeister des Vereins im Jahr 1907 bzw. 1922 führten. Zentral dafür ist auch die damit verbundene Ernennung zum Ehrenphilister. Im Aufsatz werden außerdem mehrere Kompositionen Schmids herausgearbeitet, die in unmittelbare Verbindung mit dem Verein gebracht werden können, in Form der Attribution oder als Nachweis von Aufführungen zur Erschließung von deren Rezeptionsgeschichte.

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Seite(n)
78-92